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Vielfalt Musiklernen – Audiation in der Praxis

Wir danken allen Teilnehmern und Mitwirkenden für die erfolgreiche und bereichernde Jahrestagung 2016!

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Music Learning Theory

Die Frage, in welcher Art und Weise Musik im günstigsten Fall gelernt werden kann, stellt sich seit der Entstehung der Musik. Es gibt viele Versuche, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Dieser klassischen Frage nachgehend entwickelte Edwin E. Gordon in über 40 Jahren der Forschung und Unterrichtspraxis seine Music Learning Theory.

Gordons Lerntheorie bietet Hintergrundwissen zum musikalischen Lernen an, welches eine fruchtbare Reflexion bestehender Unterrichtsmethoden ermöglicht und neue unterrichtspraktische Perspektiven eröffnet. Das Besondere dieser Lerntheorie zeigt sich in ihrem Kernbegriff „Audiation“. Die Audiationsfähigkeit meint das „Hören und Verstehen von Musik, die nicht physikalisch erklingt oder nie vorher erklang.“ (Edwin E. Gordon, Learning Sequences in Musik, S.361)

Die Entwicklung der Audiationsfähigkeit umfasst rhythmische und tonale Inhalte sowie Artikulation, Intonation, Phrasierung, musikalische Gestaltung etc. Durch vielfältige musikalische Anregungen kann das musikalische Potenzial eines Menschen positiv beeinflusst werden. Bei der Arbeit in Anlehnung an die MLT wird dieses Wissen im Unterricht in allen Altersstufen angewandt.

Die Inhalte sind für alle Bereiche des Musikunterrichts relevant:

  • musikalische Frühförderung
  • Elementare Musikpädagogik
  • allgemeinbildender Musikunterricht
  • Streicher-, Sing- und Bläserklassen
  • lnstrumentalunterricht
  • Chor- und Orchesterarbeit u.v.m.

rhythm-and-beat-1-1427762Ziel der MLT  ist,  Menschen durch einen stufenweise aufbauenden Prozess zu eigenständigem innermusikalischem Denken und Handeln zu führen.